Siegen, 18. August 2026. Wo entstehen die meisten Treibhausgasemissionen und an welchen Stellen kann das Studierendenwerk Siegen besonders wirksam ansetzen? Antworten darauf liefert die zweite umfassende CO₂-Bilanz des Studierendenwerks. Für das Berichtsjahr 2025 wurden insgesamt 2.688,40 Tonnen CO₂-Äquivalente (CO₂e) erfasst.
Mit der erneuten Bilanzierung schafft das Studierendenwerk eine verlässliche Grundlage, um die Entwicklung der eigenen Treibhausgasemissionen langfristig zu verfolgen und Maßnahmen gezielt dort anzusetzen, wo besonders große Einsparpotenziale bestehen.
Die Auswertung zeigt, dass insbesondere die Wohnanlagen des Studierendenwerks einen wesentlichen Ansatzpunkt für die weitere Reduzierung der Emissionen darstellen. Energetische Maßnahmen an den Gebäuden können langfristig einen wichtigen Beitrag dazu leisten, den Energieverbrauch und die damit verbundenen Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Die entsprechenden Möglichkeiten werden daher bei der weiteren Entwicklung und Modernisierung der Wohnanlagen berücksichtigt.
„Eine CO₂-Bilanz ist für uns vor allem ein wichtiges Steuerungsinstrument. Sie zeigt uns, wo wir heute stehen und in welchen Bereichen wir die größten Hebel für weitere Verbesserungen haben. Mit der zweiten Bilanz können wir unsere Entwicklung künftig noch besser nachvollziehen und Klimaschutzmaßnahmen gezielt weiterentwickeln“, erläutert Steffen Müller-Späth, zuständig für das Nachhaltigkeitsmanagement im Studierendenwerk Siegen.
Die wiederholte Erfassung schafft dabei eine Vergleichsgrundlage für die kommenden Jahre. Mit der zweiten CO₂-Bilanz setzt das Studierendenwerk seine systematische Auseinandersetzung mit dem eigenen Ressourcen- und Energieverbrauch fort. Ziel ist es, die Datengrundlage kontinuierlich zu verbessern, Einsparpotenziale zu identifizieren und daraus Schritt für Schritt geeignete Maßnahmen abzuleiten. Als nächste Schritte sollen nun energetische Sanierungsmaßnahmen an den Wohnanlagen geplant und umgesetzt werden.