Schlagzeilen

Das erste Hochschulstudium ist in aller Regel förderungsfähig.

  • Ein Master-Studium kann zumeist gefördert werden, wenn zuvor ein Bachelorstudium erfolgreich absolviert wurde.
  • Die Förderung beginnt ab dem Monat der Antragstellung, frühestens ab dem Beginn des Studiums.
  • Der aktuelle Förderungshöchstsatz liegt bei 735 Euro pro Monat (bei eigener Wohnung & eigener Krankenversicherung).
  • Der konkrete Förderungsanspruch ist abhängig vom eigenen Einkommen und Vermögen des Studenten selbst und vom Einkommen seiner Eltern. Beispielhafte Modellrechnungen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung finden Sie hier.
  • Eigenes Einkommen bis zu durchschnittlich 450 Euro pro Monat wird nicht angerechnet
  • Elternunabhängige Förderung gibt es u.a. bei Studienbeginn nach dem 30. Lebensjahr oder bei mindestens fünfjähriger Erwerbstätigkeit nach dem 18. Lebensjahr.
  • Die Förderungshöchstdauer entspricht der Regelstudienzeit des jeweils belegten Studienganges.
  • Ein Leistungsnachweis muss zu Beginn des 5. Fachsemesters erbracht werden.
  • Förderung nach Ende der Regelstudienzeit kann ausnahmsweise gewährt werden (z.B. bei Erkrankung, Kindererziehung oder Gremientätigkeit).
  • Auslandssemester können auf gesonderten Antrag gefördert werden.
  • Studierenden-BAföG besteht im Normalfall zur Hälfte aus Zuschuss (geschenkt) und zur Hälfte aus zinslosem Staatsdarlehen (zurückzuzahlen).
  • Die zurückzuzahlende Darlehenssumme ist auf maximal 10.000 Euro begrenzt.
  • Die Rückzahlung beginnt frühestens 5 Jahre nach dem Ende der Regelstudienzeit, eine freiwillige vorzeitige Rückzahlung ist jederzeit möglich.
  • Die Höhe der Rückzahlungsraten beträgt mindestens 315 Euro pro Quartal.
  • Darlehensteilerlasse oder Freistellungen von der Rückzahlungsverpflichtung für Geringverdiener sind auf Antrag möglich.